Ein Twitterer aus Bern unter Pandas in Zürich

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Science Slam

Auf der Bühne präsentieren Wissenschaftler ihre Arbeit.

Lasst diesen Satz auf euch wirken. Früher hätten wir gesagt: „Bähh, laaaaaaangweeeeeilig!“ Heute gibt es den Science Slam und plötzlich reden wir von einem Kulturspektakel. Am Science Slam kämpfen Forscher um die Gunst des Publikums, denn das kürt den unterhaltsamsten Vortrag und verleiht den Hauptreis, einen … oha … pinken Hirsch.

Jetzt findet ihr das plötzlich ganz spannend, stimmt’s?

Ihr seid nicht allein. Der erste Science Slam der Uni Bern hat das Publikum aus den Schuhen gefegt und auch die zweite Ausgabe ist schon fast ausverkauft. Sie findet am 18. Mai im Schlachthaus Theater Bern statt.

Jetzt kommt unter imaginärem Trommelwirbel das Beste: Kurzfristig sind zwei Vortragsplätze frei geworden. Wer an einer Hochschule mit Forschung zu tun hat und sich im Scheinwerferlicht bräunen möchte, der melde sich sofort bei Nicola von Greyerz.

Flyer des Science Slam als PDF

Wenn sich niemand meldet, werde ich meine Masterarbeit abstauben und fröhliches Folien-Karaoke zelebrieren. Erstens wollt ihr das dem Publikum nicht antun und zweitens war es eine leere Drohung. Ran ans Mikrofon!

Es sei in dieser dezent ausgegrauten Fussnote schleichend erwähnt, dass Klarkom den pinken Hirsch sowie ein Glas Wasser für jeden Referenten sponsert.

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Gürteltierschnaps unter Freunden

Gestern feierten wir ein Fest. Ein gutes Fest. Ob es dabei um meinen Geburtstag ging oder einfach um das fröhliche Beisammensein, spielt am Ende keine Rolle. Wie immer hat David alles schon sauber dokumentiert. Lest es euch bitte kurz durch, ich warte unterdessen.

Neben den erwähnten @lossenka, @kusito, @christianhirsig, @aennu, @hosae, @aendu, @turbotifi, @pictura, @dasrecht, @dworni, @souslik waren ausserdem zugegen: @mgafner, @leumund, @kailash_yoga, @uelih, @simuh, @markwaber, @d_tschan, @ironcode, @justcolors, @rawyler, @annasto sowie Anu, Eveline, Janis, Sabine, Corina, Ramona, Claudia, Stifi, Stini, Meli, Luki, Vogi und Caroline. Die Twitterer waren also in der Überzahl.

Früher hatte man Freunde im sogenannten richtigen Leben und als Nerd zusätzlich ein paar Freunde im Internet. Diese beiden Gruppen sahen sich natürlich nie. Zum Glück ist das heute anders. Wir treffen uns mit Leuten, die wir via Internet kennen und halten per Internet Kontakt mit Kollegen aus der Schulzeit. Alle sind sie einfach Freunde, also Leute, die aus einem durchschnittlichen Leben ein grossartiges Leben machen. Vielen Dank an die Freunde, die mit mir feierten.

Jetzt trinke ich ein Schlücklein Wasser aus einem der Zinnbecher, die ich gestern erhielt. Natürlich konnten sich einige nicht an den Hinweis halten, keine Geschenke zu bringen. Nun bin ich ausgerüstet, mit nützlichen Dingen für die Zeit nach der Pensionierung.

Seniorenresidenz

„Kinder, am Samstag besuchen wir Grossvater im Altersheim.“

Liebe Freunde. Freut ihr euch aufs Alter? Essen, lästern und Besuch empfangen. Da ich diesen Samstag erneut in Richtung Pension schreite, wollen wir das mal üben. Ich bin der Grossvater, ihr die Verwandten und meine Wohnung die Seniorenresidenz.

Ihr besucht mich, weil ihr ein schlechtes Gewissen habt. Wann ist egal, der Grossvater ist ja eh da:

  • Am Morgen zum Brunch
  • Nachmittags um Geschichten über den Krieg zu hören
  • Abends zum Essen
  • Spätabends für einen Umtrunk
  • Nachts um mit Grossvater die Sau raus zu lassen
  • Von früh bis spät in der Hoffnung auf Erbschaft

Es dürfen alle kommen, auch ganz entfernte Verwandte. Ihr lernt Leute kennen und der Grossvater ist glücklich weil im Heim mal wieder rambazamba ist.

Also nochmals für die, bei denen der Kopf nicht mehr recht will:

Samstag 30. Oktober 2010, ganzer Tag
Im Domicil Souslik am Seidenweg 30 in Bern

Geschenke müsst ihr nicht mitbringen, das hat der Grossvater bis zu eurem Geburtstag sowieso vergessen. Essen und Trinken mitbringen ist zur Not erlaubt. Der Grossvater hat zwar alles im Haus, aber er weiss halt nicht, was bei den Jungen heute so in ist.

Lasst doch kurz einen Kommentar liegen, falls ihr zu erscheinen gedenkt. Dann weiss die Tante, die euch nicht mag, dass sie nicht kommen darf und ich weiss, wie viele Pflegerinnen ich aufbieten muss. Daran halten braucht ihr euch nicht, das Gedächtniskchchkhchckkch… Wasser kdchchd … Blutverdünner … quer kcröckelchchch… im Hals.