Ein Twitterer aus Bern unter Pandas in Zürich

Archiv für Mai, 2011

Science Slam

Auf der Bühne präsentieren Wissenschaftler ihre Arbeit.

Lasst diesen Satz auf euch wirken. Früher hätten wir gesagt: „Bähh, laaaaaaangweeeeeilig!“ Heute gibt es den Science Slam und plötzlich reden wir von einem Kulturspektakel. Am Science Slam kämpfen Forscher um die Gunst des Publikums, denn das kürt den unterhaltsamsten Vortrag und verleiht den Hauptreis, einen … oha … pinken Hirsch.

Jetzt findet ihr das plötzlich ganz spannend, stimmt’s?

Ihr seid nicht allein. Der erste Science Slam der Uni Bern hat das Publikum aus den Schuhen gefegt und auch die zweite Ausgabe ist schon fast ausverkauft. Sie findet am 18. Mai im Schlachthaus Theater Bern statt.

Jetzt kommt unter imaginärem Trommelwirbel das Beste: Kurzfristig sind zwei Vortragsplätze frei geworden. Wer an einer Hochschule mit Forschung zu tun hat und sich im Scheinwerferlicht bräunen möchte, der melde sich sofort bei Nicola von Greyerz.

Flyer des Science Slam als PDF

Wenn sich niemand meldet, werde ich meine Masterarbeit abstauben und fröhliches Folien-Karaoke zelebrieren. Erstens wollt ihr das dem Publikum nicht antun und zweitens war es eine leere Drohung. Ran ans Mikrofon!

Es sei in dieser dezent ausgegrauten Fussnote schleichend erwähnt, dass Klarkom den pinken Hirsch sowie ein Glas Wasser für jeden Referenten sponsert.

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Kreativität

Ich weiss, ihr wollt keine Videos sehen, die länger als 5 Minuten dauern. Und wenn ich jetzt noch sage, dass es heute nicht um kleine Kätzchen… HEY, SO WARTET DOCH! Na gut, ihr dort hinten mit den Vokuhilas dürft gehen. Die anderen nehmen ein Glas Wasser und schauen sich bitte diese zwei TED-Referate von Sir Ken Robinson an. Und zwar aus Gründen:

  1. Das Thema: Kreativität und wie unser Bildungssystem sie zerstört.
  2. Der Referent: Ken Robinson zeigt keine Folien, er erzählt Geschichten.


TED2006


TED2010

Ich weiss, die Videos sind schon etwas älter und gingen bereits um die Welt. Aber sie sind halt so sehenswert, dass ich sie trotzdem noch verbloggen darf. Sir Ken Robinson führt übrigens auch eine Website, twittert und schreibt Bücher.