Ein Twitterer aus Bern unter Pandas in Zürich

Archiv für April, 2011

Der Neue im Wald

Erinnert Ihr euch noch, wie ich meinen Traumjob suchte? Zuerst einmal vielen Dank für eure Unterstützung. Sie hat gewirkt.

Heute berichten persoenlich.com, Werbewoche, BPRG und Klein Report übereinstimmend, dass ich eine neue Stelle angetreten hätte. Na gut, wird wohl stimmen. Angeblich handelt es sich um eine Stelle als Projektleiter bei der Berner Kommunikationsagentur Klarkom. Da kann ich mir nur gratulieren.

Die Stelle ist mir tatsächlich aufs Geweih geschneidert. Ich kann mich einbringen als wendiges Wiesel der Onlinekommunikation und lerne von den erfahrenen Füchsen der klassischen Kommunikation. Dass Klarkom auf Nachhaltigkeit spezialisiert ist, kommt mir als Ökoratte zusätzlich entgegen. Im gleichen Wald wohnen auch unsere Freunde von by the way communications. Mit ihnen führen wir eine enge Partnerschaft und suchen darum immer öfter gemeinsam Beeren und Nüsse. Es macht Spass, im Wald der Kommunikation.

Und an alle Kinder, die mitlesen: Wenn ihr eine schöne Fabelmetapher bastelt, dann gebt euch nicht zwei verschiedene Tierarten. Das wäre peinlich. Wenn ihr mich jetzt bitte entschuldigt, der Büffel begibt sich zum Wasserloch.

Pausengedanken

Bin nervös. So lange nicht gebloggt. Zuerst wollte ich so tun, als sei das Absicht gewesen. Irgendwas von schöpferischer Pause hätt ich dann geschrieben. Nur, ich weiss gar nicht: Gönnt sich der Schöpfer während einer schöpferischen Pause eigentlich eine Pause zum Schöpfen oder eine Pause vom Schöpfen? Schöpfen ist auch so ein Wort, das komisch klingt, wenn man es mehrmals sagt. Wie Mayonnaise.

Mayonnaise mag ich übrigens nicht. Vielleicht weil sie aussieht wie Eiter; aber wahrscheinlich weil sie so schmeckt. Momentan würd ich zwar schon Mayonnaise essen. Hab ja auch Hunger. In meiner Küche brennt seit Wochen kein Licht mehr und ich kann nur noch bei Tageslicht kochen. Experten sprechen von Lichtnahrung. Zum Glück hat die Sommerzeit das Problem etwas entschärft.

Natürlich könnte ich die Glühbirne ersetzen. Könnte. Das fällt mir immer erst im Dunkeln ein und dann ist es nicht mehr hell genug. Logisch. Ausserdem haben sich im Lampenschirm Insekten bestatten lassen. Und noch ausserdemiger müsste ich die Lampe durch ein LED-Dingsbums ersetzen. Sowas kann ich mir halt nicht leisten.

Ihr seht, mein Leben sprüht vor Abenteuer. Natürlich ist da noch mehr; mein neuer Job zum Beispiel. Darüber will ich aber erst später berichten. Das ist hier wie beim Fernsehen, ich halte euch an der kurzen Leine. Auf Werbung müsst ihr aber verzichten.

So, mich dürstet nach einem Glas Wasser; aus dem Bad, da hat’s Licht.