Ein Twitterer aus Bern unter Pandas in Zürich

Archiv für Dezember, 2010

Eventualvorsatz

Ab und zu nehme ich mir für das neue Jahr tolle Dinge vor. Meistens ein paar Tage vor dem Jahreswechsel, damit ich die Machbarkeit während der Altjahrswoche prüfen kann. Der Vorsatz für 2011 war schnell gefunden:

Nach Mitternacht nicht mehr am Computer sitzen.

Klingt vernünftig, scheiterte aber bereits am ersten Abend der Testwoche. Also beerdigte ich die Idee und formulierte die nächste:

Meine Freizeit besser einteilen.

Ja. Unglaublich. Sowas schwammiges. Ich suche ihn also nach wie vor, den perfekten Vorsatz für 2011. Und während ich so suche, wundere ich mich, was sich gescheitere Leute vornehmen. Was sind eure Vorsätze? Ich rechne jetzt mit hunderten von Kommentatoren, die sagen, dass Vorsätze doof sind. Das würde mir die Sache irgendwie erleichtern.

Zwei weitere Ideen stehen bereits in meinem Notizbuch:

An 6 von 7 Tagen vegan essen.

Noch mehr Wasser trinken.

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Prunios Tipps

Liebe Freunde und solche, die es werden wollen. Heute lernen wir Prunio kennen. Prunio arbeitet gerne. Jaaa das gibt es. Alle, die jetzt staunen, stellen sich für 5 Minuten in die Ecke und denken über ihren Job nach.

Wenn der Prunio arbeitet, dann will er das ganz besonders gut machen. Darum probiert er immer wieder Dinge aus, die ihm bei der Arbeit helfen: laute Kopfhörer, lustige Websites oder bunte Bücher. Und weil der Prunio ein richtiges Trüffelschwein ist, darf er seine Fundstücke natürlich nicht für sich behalten. Also ist der Prunio Blogger geworden und präsentiert auf prunio.com alles, was er toll findet.

Wenn ich jetzt ganz lieb bin, darf ich vielleicht irgendwann beim Prunio einen Gastbeitrag veröffentlichen. Ich würde über Wasser schreiben.

Geschenkestress

Liebe Freunde. Drei Wochen war ich jetzt mit Schiessen und Nachladen beschäftigt. Nun ist es an der Zeit, wieder Gutes zu tun.

Der weihnächtliche Geschenkestress hat mich schon immer belastet. Und wofür? Um als Schenkender Dinge zu kaufen, die der Beschenkte nicht braucht, sonst hätte er sie ja selbst gekauft. Klar ist das plakativ, vielleicht ist meine Sicht etwas extrem, weil ich ein schlechter Schenker bin. Dennoch, viele Leute wie ich beschenken andere auch deshalb, weil sie sich dazu verpflichtet fühlen. Dabei habe ich im Prinzip nichts gegen Geschenke. Ich finde aber kleine spontane Geschenke schöner als diese Zwangsrituale an Weihnachten und Geburtstagen.

Himmel, wie kann man nur so lamentieren. Was ich eigentlich sagen will: Ich finde es sehr befriedigend, das für Geschenke budgetierte Geld an wohltätige Institutionen zu spenden. Von mir gibt es diese Weihnachten also höchstens kleine Aufmerksamkeiten. Umgekehrt freue ich mich natürlich auch, wenn jemand eine Spende tätigt, statt mir etwas zu kaufen. Frei nach dem Motto ich brauche keinen Wein, ich mag Wasser. Eure Meinungen, inklusive Beschimpfungen von nicht beschenkten Personen, sind natürlich jederzeit willkommen.

Gedanken zum Militär

Ich bin diese Tage im Militär und weiss nicht recht wieso. Weil ich muss, lautet die einfache Antwort, aber das stimmt nur zur Hälfte. Jeder kennt die Tricks um nicht zu müssen und inzwischen existiert mit dem Zivildienst auch eine offizielle Alternative. Das klingt verlockend, denn dieses Militär entspricht nicht meiner Ethik. Doch es entspricht ebenfalls nicht meiner Ethik, das Militär denen zu überlassen, die gerne Krieg spielen.

Und dann ist da noch ein persönlicher Nutzen. Ich fahre einmal pro Jahr in Zwangsurlaub, befasse mich mit völlig neuen Problemen, spreche mit ganz verschiedenen Menschen und führe einen komplett anderen Job aus. Das ist nicht nur lehrreich, sondern macht manchmal sogar ein wenig Spass.

Trotzdem, ich überlege mir schon seit einiger Zeit, ob ich meine restlichen Diensttage im Zivildienst verbringen soll. Eine Tätigkeit, die sich mit meinen Überzeugungen deckt, würde mir wohl doch mehr Befriedigung geben.

Im Militär trinkt man übrigens nicht Wasser sondern Tee. Das ist so weil ist so.