Ein Twitterer aus Bern unter Pandas in Zürich

Vegane Fressekstasen

Heute Mittag in der Migros. Ich stehe zwischen den Regalen und schaue zu wie sich aufgetakelte Teeniegören mit Red Bull eindecken. Indezidiert und frei von Inspiration greife ich schliesslich zu einer Dose Erbsli und einem Volkornbrötli.

Nach dieser kulinarischen Enttäuschung beschliesse ich, zwecks abendlichen Kochplänen ausgedehnt einzukaufen. Im Bioladen finde ich mich dann plötzlich im Paradies der veganen Köstlichkeiten wieder und decke mich testhalber mit diversen Sojaerzeugnissen ein. Erdbeer Sojamilch von Provamel schmeckt #imfall köstlich und zeigt expemplarisch einen positiven Nebeneffekt von veganen Produkten: Sie sind nicht selten biologisch, frei von künstlichen Zusätzen, allergieverträglich, fairtrade oder wurden gar CO2-neutral hergestellt.

Die Entdeckung des Tages ist der Demeter-Räuchertofu von Taifun. Viele Menschen sehen bei vegetarischer Ernährung nur die Einschränkungen. Dabei gibt es diese andere Seite, die lustvolle Auseinandersetzung mit der Ernährung, die Entdeckung neuer Lebensmittel. Tofu zum Beispiel ist eine eigene Welt, vielfältig an Geschmacksrichtungen, Formen und Konsistenzen. Weit mehr als ein zweitklassiges Substitut für Fleisch. Aber das sehen wir Konsumenten nur, wenn wir uns dieser Welt mit einer aufklärerischen Geisteshaltung nähern.

Zusammen mit Auberginen, Marroni und Rotkraut verarbeitete ich den Räuchertofu schliesslich zu einem köstlichen Herbstmenü. Dazu passt übrigens hervorragend ein Glas Wasser. Ja, heute hatte ich Spass am Veganismus.

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Kommentare zu: "Vegane Fressekstasen" (7)

  1. Sieht super aus! Es erinnert mich daran, dass ich eine Zeit lang gerne Gulasch mit Cornatur (Tofu ginge sicher auch) gemacht habe. Viel besser, als sich an zähen Ragoutstücken einen Kaumuskelkater zu holen.
    Der Oekoladen (in Thun) gehört seit einiger Zeit zu meiner normalen Einkaufstour. Nicht nur wegen den feinen Bio-Bieren. Er bietet eine ganz andere Produktpalette, als die Grossverteiler.

  2. theswiss schrieb:

    Oooookay .. jetzt wird das hier spannend. Denn, ganz ehrlich, ich kann nicht kochen. Damit bin ich für solche Experimente ziemlich handicapiert – und es ist einfach einfacher, schnell was im Laden zu einzupacken und zu verputzen.
    Aber wenn es wirklich schmackhafte und einfach zu besorgende Alternativen zum abgepackten Salätli gibt, warum nicht?

  3. *mirfälltkeinnameein* schrieb:

    Sieht lecki aus! Wann gibt es ein veganes Überraschungsessen für die beiden Raubtiere in Illiswil?

  4. likeBREAD schrieb:

    du wirst wohl länger als 4 wochen veganer sein?!

  5. @tinu: Schön bin ich nicht der Einzige der Alternativen schmackhaft findet. Ich dachte schon … Du isst normalerweie aber schon Fleisch, gell?

    @theswiss: Gerade in einem Interview gelesen, dass Vegetarier und Veganer mit Vorteil kochen können. Ich würde das aus meiner Erfahrung (als Vegetarier) bestätigen. Aber das schöne ist ja: Kochen ist eigentlich nicht schwer und Gemüse kochen ist viel einfacher als Fleisch kochen.

    @nimmdochdeinenrichtigennamen: Weiss nicht, vielleicht nie. Für die ist das ja sowieso Teufelszeug.

    @likeBREAD: Clever. :-) Entscheiden werde ich das erst am Ende des Experimentes. Aber klar, ich mache das nicht nur zum Spass und dass ich länger Veganer bleibe ist eine realistische Möglichkeit. Mal schauen.

  6. Ich bin nicht Vegetarier. Bei einem Grillfest beweise ich das Gegenteil. Aber ich finde, die Zeit, als man glaubte, ein Essen sei nur ein Essen, mit einem ordentlichen Stück Fleisch auf dem Teller, ist längst vorbei.

  7. Bill Clinton ist jetzt auch Veganer… aber manchmal ist er Fisch…

    Diese Seite ist interessant für alle Veganer:
    Everyday Dish vegan cooking show! Tofu for breakfast?

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